Jugendliche Lebenswelten

Wie in beiden Vorgängerstudien 2008 und 2012 zeigt sich auch 2016, dass es DIE Jugend nicht gibt. Die qualitative Untersuchung des SINUS-Instituts bildet daher die Vielfalt der Perspektiven jugendlicher Lebenswelten ab.

Das SINUS-Modell für die Lebenswelten der 14- bis 17-jährigen wurde auf Basis von qualitativen Tiefeninterviews entwickelt. Die forschungsleitenden Fragen dazu lauten:

  • Was ist Jugendlichen in den verschiedenen Lebenswelten wichtig im Leben? An welchen Werten orientieren sie sich?
  • Wie blickt man in den einzelnen Lebenswelten in die Zukunft? Wie möchte man später leben? Welche Hoffnungen, Ängste und Sorgen hat man?
  • Wie gestalten die verschiedenen Gruppen ihre Freizeit? Welche lebensweltspezifischen kulturellen Vorlieben und Hobbies zeigen sich?
  • Welche Vorbilder hat man?
  • Was sind typische Merkmale der Vergemeinschaftung und Abgrenzung in den jugendlichen Lebenswelten?

Ausgehend von den typischen Vorstellungen, was wertvoll und erstrebenswert im Leben ist/sein könnte, wurden Jugendliche zusammengefasst, die sich in ihren Werten, ihrer grundsätzlichen Lebenseinstellung und Lebensweise sowie in ihrer sozialen Lage ähnlich sind. Hier zeigt sich, dass das im Rahmen der Vorgängerstudie entwickelte Lebensweltenmodell stabil ist. Auch in der Studie 2016 konnten wieder folgende Lebenswelten identifiziert werden: