Damit auch die nächste Generation was von der Welt hat

„Die heutige Jugend…“, hört man Menschen manchmal sagen, „die interessiert sich für gar nichts mehr. Nicht für Politik, nicht für andere Menschen und schon gar nicht für eine gerechte Welt.“ Wir im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) allerdings glauben dem Bild einer Generation nicht, die sich um nichts schert. Im BDKJ und in seinen Mitglieds- und Diözesanverbänden finden sich viele Beispiele dafür, dass es jungen Menschen wichtig ist, für eine gerechte Welt einzutreten. Dabei denken Sie nicht nur an sich, sondern auch an die Generationen von Menschen die nach uns kommen.

Etwa die Weltfairänderer aus Mainz, Rottenburg-Stuttgart und Freiburg. Sie sensibilisieren andere junge Menschen für die Themen der Nachhaltigkeit und zeigen Ihnen auf, wie sie in Ihren Bezügen dazu aktiv werden können. Auch die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) achten bei ihren Veranstaltungen darauf, dass diese einen möglichst kleinen Einfluss auf die Umwelt und aufs Klima haben. Der Bundesarbeitskreis Ökologie der DPSG hat dazu einen Green Events Leitfaden erarbeitet, der bei der Planung helfen soll. Ein anderes Beispiel für aktives Engagement in der Klimapolitik ist die Katholische Landjungendbewegung Deutschlands (KLJB). Mit einer Abordnung reiste sie nach Paris, wo derzeit die UN-Klimaverhandlungen stattfinden, verschaffte sich so einen Eindruck, wie Klimawandel, Internationale Politik und das Leben im Ländlichen Raum zusammenhängen (mehr dazu hier).

Diese Beispiele zeigen gut, wie Vertreterinnen und Vertreter der im BDKJ organisierten Jugendverbände an einer gerechten Welt arbeiten und sich für diese einsetzen. Ein Fokus ist dabei der Wandel im Klima unseres Planeten. Es ist für sie eine Frage der Gerechtigkeit, ob wir den folgenden Generationen die sprichwörtliche Luft zum Atmen geben oder ob wir die Erde so verändern, dass sie auf lange Sicht hin unbewohnbar wird.

Der BDKJ Bundesverband beteiligt sich an der SINUS-Jugendstudie, um auch in diesem Bereich herauszufinden, wie Jugendliche außerhalb unserer Bezüge ticken und was ihre Einstellungen zu Fragen des fairen Konsums sind und ob Information hierzu ihr Handeln beeinflusst. (rb)

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